Konrektorin Patricia Hippler, Rektorin Christina Ost (v. l. n. r.)

 

Pünktlich zu Schuljahresbeginn hat die Gebrüder-Lachner-Mittelschule nun eine neue Konrektorin, Patricia Hippler. Bereits 18 Jahre ist sie im Schuldienst tätig und war an ihrer alten Wirkungsstätte, der Ludwig-Auer-MS Donauwörth, schon in der erweiterten Schulleitung tätig und engagierte sich als Multiplikatorin des neuen Lehrplans. Gemeinsam mit Christina Ost, die bereits zum Halbjahr die Nachfolge von Rektor Wolfgang Janson als Schulleiterin angetreten hat, will sie sich nun den großen Aufgaben stellen, die an der Gebrüder-Lachner-Schule anstehen, nämlich der Sicherung eines qualitativ hochwertigen Schulbetriebes trotz des anstehenden Schulneubaus.

Besonders gefallen dem neuen Führungsteam die vielen Möglichkeiten, die die Gebrüder-Lachner-Mittelschule für ihre Schüler bietet: neben normalen Regelklassen, die im kommenden Schuljahr 152 Schüler besuchen werden, gibt es von der 5. bis zur 9. Jahrgangsstufe den gebundenen Ganztag, für den sich 94 Schüler entschieden haben. Außerdem bietet die Schule einen M-Zug, in dem von der 7. bis zur 9. Jahrgangsstufe 107 Schüler unterrichtet werden, und das Modell „9+2“, in dem 41 junge Menschen die mittlere Reife anstreben. Für die Einführung des neuen kompetenzorientierten Lehrplans sehen die Schulleiterinnen die Schule gut vorbereitet, da die Schule schon vor Jahren ein Methodencurriculum entwickelt hat, das die Schülerinnen und Schüler von der 5. Jahrgangsstufe an in den Bereichen Informieren, Kooperieren und Präsentieren in selbstständigen Arbeits- und passenden Sozialformen trainiert. Ergänzt wird dies inzwischen durch ein Mediencurriculum, das in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass auch im nun schon in die Jahre gekommenen alten Schulgebäude gerade die mediale Ausstattung recht fortschrittlich ist. Neben Laptops, Beamern und Dokumentenkameras eröffnen Tablets die Möglichkeit zu selbstständigem, kompetenzorientiertem und individualisiertem Lernen ebenso wie zu sinnvoller Erweiterung der Medienkompetenz. Denn es ist heutzutage unverzichtbar, jungen Menschen zu vermitteln, wie sie mit der Informationsflut umgehen und neue Medien sinnvoll nutzen können. Bis Weihnachten sollen deshalb im neuen Schuljahr für jede Jahrgangsstufe ein oder mehrere Projekttage zum selbstgesteuerten Lernen stattfinden.

Darin sehen Christina Ost und Patricia Hippler einen Schwerpunkt der Schulentwicklung. Daneben ist es beiden wichtig, nicht nur das kognitive Wissen in den Vordergrund stellen, sondern soziale Werte vermitteln. Und nicht zuletzt soll eine verstärkte individuelle Förderung sowohl der stärkeren wie der schwächeren Schüler zentrales Anliegen der Schule sein, damit jeder seinen individuellen Weg finden kann. In diesem Zusammenhang sind auch die Kinder eine Herausforderung, die noch Probleme mit dem Erlernen der deutschen Sprache haben. Das sind neben den Kindern mit Fluchthintergrund etwa aus Syrien und Afghanistan auch Migrantenkinder aus Rumänien oder Bulgarien, Polen und vielen anderen Nationen. Für diese Kinder stehen im kommenden Schuljahr wieder 12 besondere Förderstunden zur Verfügung. Nicht zu kurz kommen sollen daneben natürlich Persönlichkeitsbildung und Werteerziehung.

Gerade auf diese Vielseitigkeit ihres neuen Aufgabengebiets freuen sich beide, besonders deshalb, weil sie an der Gebrüder-Lachner-Mittelschule mit motivierten Kollegen zusammenarbeiten dürfen, die diese Schwerpunkte mittragen.


Ergebnisse der Kesch-Studie:

 

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Kesch-Datei
KESCH.zip [ 708.5 KB ]

 

 

 

 

 

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